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Hier entsteht ein neuer Bereich der "Wilden-Sau".
Es geht um den dritten Teil meiner Freizeitbeschäftigung, das
Off-Road-Fahren.
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Angefangen hat alles im Jahre 1997.
Auf Einladung eines Chrysler-Händlers konnte ich an den
"Jeep Off-Road-Erlebnistagen" teilnehmen. Naja,
Tage ist vielleicht ein wenig hoch gegriffen, es war ein Tag,
aber ein Tag der süchtig machte.
Auf dem Gelände im elsässischen
Saverne standen neben den verschienen Modellen aus dem Hause
Jeep auch Instruktoren zur Verfügung, die über jede
Menge Know-how verfügten.
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Danach stand die Sache fest, ich will mehr!
Meine erste Überlegung war es, eine "Schrotte" zu
kaufen, die ich dann ohne jegliche Verlustängste durchs Gelände
scheuchen kann.
Also habe ich mich im Internet schlau gemacht
und bin dabei auf zahlreiche Off-Road-Seiten gestossen und dort
auf eben so viele Defender. Und was für welche! Fast alle waren
reichlich umgebaut und haben schon beim Anschauen die Lust geweckt.
Mein nächster Weg führte dann zum
Roverhändler. Ein Defender mußte her, am besten ein 90er
als Neuwagen, wegen der Garantie. Beim Roverhändler wurde ich
auch sehr freundlich empfangen und so ging es schnell ans Besichtigen
der Neuwagen. Der 90er im Verkaufsraum lächelte mich an, aber
die Fahrertür ging nicht auf. Auch die freundliche Dame des
Autohauses hat sich erst an der Fahrertür und dann an den anderen
Türen versucht. Nichts, die Türen wollten einfach nich
öffnen. Jetzt fiel mir zum erstenmal ein, daß es Leute
geben soll, die Qualitätsprobleme mit den Land Rovern haben.
Da das mit dem 90er nichts war, gingen wir
kurzer Hand raus, um auf dem Hof nach anderen Neuwagen Ausschau
zu halten. Während die Dame das machte, habe ich mich umgesehen
und stand vor einem Defender, dem bei einem Kilometerstand von 1.500km
das Getriebe gewechselt wurde.
Ich habe mich daraufhin dezent zurückgezogen und auf die Suche
nach einem Toyota gemacht.
Der damals frisch auf den Markt gekommene
J9 gefiel mir nicht, zu modern, zu wenig uriger Off-Roader. Also
habe ich mich auf die Suche nach einem J7 gemacht.
Heavy Duty oder Light Duty war die nächste
Frage. Entschieden habe ich mich für den Light Duty, weil er
besser verschränkt und ich davon ausging, daß er auch
ausreichend robust ist. Obwohl ich sagen muß, daß die
Heavy Duty Reihe mit den runden Scheinwerfern wirklich gut aussieht.
Über das Internet habe ich mich dann
auf die Suche gemacht und Anfang 1998 einen ´95er KZJ73 gekauft.
Für den 73er und nicht den kürzeren 70er habe ich mich
entschieden, weil ich etwas mehr Kofferaum für Reisen und das
abnehmbare Hardtop wegen des Sommers haben wollte.
Anschließend habe ich weitere Geländefahrkurse
gemacht und begonnen das Fahrzeug Schritt für Schritt meinen
Bedürfnissen anzupassen. Inzwischen ist mir der Toyo an´s
Herz gewachsen und ich hoffe, daß er mich noch auf vielen
Fahrten im Revier, auf Fahrgeländen und Reisen begleiten wird.
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