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Das Rehwild, auch Hirsch des Kleinen Mannes
genannt, ist die kleinste und zu gleich bei uns am weitesten verbreitetste
Cervidenart.
Seine nächsten Verwandten hat es
nicht, wie man glauben könnte, in Europa, sondern auf dem amerikanischen
Kontinent. Nicht Rot- oder Damwild sind die nächsten Verwandten,
sondern die Weißwedel- und Maultierhirsche. Dies kommt auch
in der Bezeichnung der Unterfamilie, der das Rehwild angehört
zum Ausdruck. Es handelt sich um Trug- bzw. Neuwelthirsche.
Lebensweise
Das Rehwild kommt bei uns von der Küste bis ins Hochgebirge
praktisch überall vor. Obwohl es als sogenannter Konzentratselektierer
besondere Anforderungen an die Äsung (Nahrung) stellt, ist
es doch so anpassungsfähig, daß es sich flächendeckend
verbreiten und zu unserer häufigsten Schalenwildart entwickeln
konnte. Bei der Äsung zeigt sich das Rehwild naschhaft und
wählerisch. Es nimmt nur die nährstoffreichen Pflanzenteile,
also die Knospen und jungen Triebe auf. Auch auf Wiesen äst
es nur bestimmte Gräser und Kräuter. Die Äsungs-
und Wiederkauperioden sind häufig und kurz. Das liegt daran,
daß die Rehe relativ betrachtet den kleinsten Pansen aller
heimischen Hirscharten besitzen und obendrein einen hohen Energiebedarf
aufweisen. Dem zu Folge muß die aufgenommene Nahrung energiereich
und leichtverdaulich sein.. Sie muß hohen Anteil an Rohprotein
und leicht vergärbaren Kohlenhydrate besitzen und darf gleichzeitig
geringen Rohfaseranteil besitzen. Dies ist in Notzeiten bei der
Winterfütterung von großer Bedeutung, denn hier benötigt
das Rehwild einen deutlich höheren Anteil an Saft- und Kraftfutter
als beispielsweise das Rotwild. Der tägliche Nahrungsbedarf
schwankt bei einem ausgewachsenen Reh zwischen zwei und vier Kilogramm.
In den Wintermonaten wird der Stoffwechsel der Rehe deutlich reduziert
(bis zu 50% gegenüber den Sommermonaten). Gleichzeitig sinkt
die Zahl der Pasenzotten und auch deren Größe nimmt ab.
Der Körperbau des Rehwildes ist seiner Lebensweise gut angepasst
und so bezeichnet man das Rehwild auch als Ducker oder Schlüpfer.
Es ist so in der Lage jede Deckung in unterholzreichen Lebensräumen
zu nutzen. Im Deutschland weiten Durchschnitt sind zweijährige
Böcke 112 cm lang, 66 cm hoch und weisen ein Lebendgewicht
von 23 Kilogramm auf. Für die weiblichen Stücke gilt das
selbe, allerdings sind sie im Durchschnitt 2 Kilo leichter, bringen
es also nur auf 21 Kilogramm.Im Gegensatz zu den echten Hirschen
lebt das Rehwild nicht in Rudeln sondern einzeln oder in kleinen
Familienverbänden, die in der Regel aus der Geis und ihren
Kitz und vielleicht noch dem Nachwuchs des Vorjahres bestehen.
Die Böcke hingegen beginnen ab dem Frühjahr ein ausgeprägtes
territoriales Verhalten zu zeigen, indem sie sich auf die Suche
nach einem eigenen Einstandsgebiet begeben. Von nun an beginnen
auch die Einstandskämpfe, die im Sommer ihren Höhepunkt
erreichen. Bei diesen Einstandskämpfen entscheidet in der Regel
weniger die körperliche Konstitution als das Alter. So kann
man fast immer davon ausgehen, daß der Flüchtende zweier
Böcke auch der Jüngere ist.
Insgesamt wird das soziale Verhalten des Rehwildes stark von seinem
Lebensraum beeinflusst. So bilden Rehe, die ausschließlich
auf Feldern leben größere Gemeinschaften, sogenannte
Sprünge, die Ihnen mehr Schutz gewähren. Dieses Rehwild
hat sein Verhalten bereits soweit an den eigentlich atypischen Lebensraum
angepasst, daß man von Feldrehen spricht.
Der bevorzugte oder vielleicht auch natürliche, im Sinne von
ursprünglichem Lebensraum besteht aus Wald und Feld. Bevorzugt
hält sich das Rehwild dort an der Wald-/ Feldgrenze auf. Vom
Beginn des Sommers an steht es in solchen Revieren in den Feldern
und ungemähten Wiesen und zieht sich erst nach der Ernte in
den nun mehr Deckung bietenden Wald zurück.
Je härter die Winter werden, umso mehr neigt das Rehwild auch
in solchen Revieren zur Bildung von Sprüngen (Rudeln), wobei
es zu keiner Trennung nach Alter oder Geschlecht kommt. Erst mit
Einsetzen des Frühlings kommt es dann wieder zur Auflösung
derlei Lebensgemeinschaften.
Wie eingangs erwähnt zählt das Rehwild zu den Trughirschen
und so sind die männlichen Stücke Geweihträger. Der
Jäger spricht hier vom Gehörn.
Die Bildung eines jährlich neuen Gehörnes wird hormonell
gesteuert und hier im wesentlichen durch die beiden Hormone Somatotorpin,
welches für das Gehörnwachstum zuständig ist und
durch Testosteron, welches das Einstellen des Gehörnwachstums
und das spätere Abwerfen bewirkt. Bei der Ausbildung des Gehörnes
kommt es zu einer Umwandlung von Knorpelgewebe zu Knochensubstanz,
wobei das heranwachsende Gehörn von einer schützenden
Haut, dem sogenannten Bast umgeben ist. Dieser versorgt es mit allen
für das Wachstum nötigen Stoffen. Der Aufbau und die Versorgung
des Gehörns erfolgen dabei immer von der Spitze aus. Eine Ausnahme
von diesem Ablauf bilden nur die Rosen, die von Anfang an aus Knochensubstanz
bestehen. Ist das Gehörn vollständig verknöchert,
stirbt der Bast allmählich ab und der Bock entfernt ihn, in
dem er fegt. Das Fegen, das in diesem Falle lediglich der Entfernung
des Bastes dient, dauert nur wenige Stunden. Zum Vorschein kommt
ein weißes Gehörn. Seine spätere Farbe erhält
es durch Pflanzensäfte und Humusstoffe, denn der Bock wird
in der Folge weiterhin fegen, um sein Territorium abzugrenzen.
Ist die Blattzeit (s.u.) beendet, sinkt allmählich der Testosterongehalt
und der Prozess des Abwerfens wird eingeleitet. In einem kleinen
Bereich im Zentrum zwischen Rosen und Rosenstöcken können
nun Osteoblasten, dies sind Knochenfresszellen, aktiv werden. Langsam
fressen sie sich bis zu den Rändern durch, bis schließlich
die Verbindung zwischen Rosen und Rosenstöcken so labil geworden
ist, daß die Stangen abfallen.
Was den Zyklus von der Bildung des Gehörnes bis zu dessen Abwurf
betrifft, muß zwischen Bockkitzen und älteren Böcken
unterschieden werden.
Der gravierendste Unterschied ist wohl, daß das Bockkitz beim
Erstlingsgehörn keine Rosen ausbildet. Ein weiterer wichtiger
Unterschied ist, daß das Erstlingsgehörn nicht von Bast,
sondern von normaler Haut umschlossen ist. Sein Wachstum beginnt
bereits im vierten bis fünften Lebensmonat. Von Mitte Dezember
bis in den Januar hinein wird dieses Gehörn freigelegt. Geschieht
dies bis zu diesem Zeitpunkt nicht, stellt das Bockkitz das Gehörnwachstum
ein und holt diesen Prozess erst im Folgejahr nach. Dabei kommt
es im Gegensatz zu den normal entwickelten Altersgenossen auch dann
zu einem Gehörn ohne Rosen. Schon im Februar wird das Erstlingsgehörn
wieder abgeworfen. Die Bildung des Folgegehörnes erfolgt unmittelbar.
Von nun an tritt der Bock, was die Entwicklung des Gehörnes
betrifft in den Zyklus der übrigen Böcke ein.
Während der Wintermonate schiebt
der Bock sein Gehörn. Das heißt aber auch, daß
dieser recht Energie aufwendige Prozess in die Zeit knapper werdenden
Nahrungsangebotes fällt. Es liegt auf der Hand, daß die
äußeren Umstände durchaus Einfluss auf die Gehörnbildung
haben können. Jährlinge (ein Kitz wird am 01.04. dem seiner
Geburt folgenden Jahr zum Jährling) fegen hier Gehörn
erst relativ spät, das heißt zu Anfang Mai, wohingegen
die älteren Böcke dies bereits in der Zeit von März
bis April erledigen. Abgeworfen werden die Gehörne in der Regel
im Oktober. >>> nach oben
Fortpflanzung
Der Jäger spricht bei der Paarungszeit
des Rehwildes von der Blattzeit. Grund hierfür ist, daß
in früheren Zeiten, heute jedoch nur noch vereinzelt, der Fieplauf
der paarungswilligen Geiß vom Jäger mittels eines Buchen-
oder Holunderblattes imitiert wurde. Diese Technik ist leider weitgehend
in Vergessenheit geraten. Statt dessen bedient man sich moderner
Blatter, sprich maschinell gefertigter Lockinstrumente.
Bereits im Mai bekommt man die Böcke öfter in Anblick.
Sie werden unruhig und beginnen mit dem Plätzen. Der Bock markiert
so sein Revier. Mit gesenktem Haupt greift er in Scheinkämpfen
Sträucher an und mit den Vorderläufen plätzt er,
das heißt scharrt ca. 50 cm große Stellen auf dem dem
Boden frei. Es ist dies auch die Zeit in der es die Geißen
allmählich zu den Böcken zieht. Die Jungen, also die Schmalrehe
zu erst, später die älteren Geißen. Steht das weibliche
Rehwild bei den Böcken, steht die Blattzeit kurz bevor.
Die eigentliche Blattzeit fällt in die Zeit von Ende Juli bis
Mitte August und spielt sich vorzugsweise tagsüber bis in die
frühen Abendstunden hinein ab. Begünstigt wird sie durch
schwüles und heißes Wetter. Bevor es zum Beschlag der
Geiß durch den Bock kommt, treibt er sie über längere
Zeit vor sich her. Häufig geht die rasante Hatz im Kreis herum
und man kann ihren Weg anhand des niedergetretenen Grases oder Getreides
gut nachvollziehen. Die so entstandenen Kreise nennt der Jäger
Hexenkessel.
Der Bock wird durch das Treiben so sehr gefordert, daß man
ihn über weite Entfernung keuchend und schnaubend vernehmen
kann, während von den Geißen nur ein mehr oder weniger
leises Fiepen zu hören ist. In dieser Zeit sind die Böcke
extrem territorial und der Platzbock duldet keine Rivalen. Einzig
ein geringer, also junger und körperlich noch deutlich schwächer
entwickelter Bock wird geduldet, wenn er den gebührenden Abstand
zur Geiß hält. Ist der Rivale jedoch annähernd ebenbürtig
kommt es zum Kampf. Zunächst wird versucht die Angelegenheit
durch Imponieren und erste Schlagabtausche zu klären. Die Böcke
marschieren mit steifen Vorderläufen und erhobenen Hauptes
aufeinander zu, um im letzten Moment die Köpfe zu senken und
mit den Gehörnen aneinander zu prallen. Lässt sich auf
diese Weise kein eindeutiger Sieger ermitteln, kommt es zum endscheidenden
Kampf, bei dem das Gehörn als Waffe eingesetzt und der Gegner
ernsthaft verletzt wird. Der Jäger nennt dies forkeln.
Der Bock ist in diesen Wochen so sehr mit der Paarung und der Verteidigung
seines Reviers beschäftigt, daß er nur wenig Nahrung
aufnimmt. So wundert es nicht, daß er am Ende der Blattzeit
auch am Ende seiner physischen Reserven ist und die nächsten
Wochen zur Erholung nutzt. Nach der Blattzeit scheinen die Böcke
wie vom Erdboden verschluckt und erst Ende September, Anfang Oktober
bekommt man sie wieder öfter zu Gesicht. Gelegentlich kann
es im September zu einer Nachbrunft kommen.
Eingeleitet wird die Brunftfähigkeit beim Rehbock schon sehr
früh, nämlich im Februar. In dieser Zeit beginnen sich
die Hoden zu vergrößern. Das Hodenwachstum vollzieht
sich kontinuierlich, die Samenbildung aber beginnt im August und
endet im September. Hiernach bilden sich die Hoden zurück und
ruhen bis zum Februar des folgenden Jahres.
Ausgelöst wird die Brunft aber nicht vom Bock, sondern von
der Geiß. Entsprechend der Vergrößerung der Hoden
beim Bock und dem damit verbundenen Anstieg des Testosterongehaltes
in seinem Blut, steigt bei ihr der Gehalt der weiblichen Geschlechtshormone.
Ist der kritische Wert erreicht, wird die Blattzeit ausgelöst.
Während die Geschlechtshormone zugenommen haben, sind die Eier
in den Eierstöcken herangereift, der Tragsack erfährt
eine erhöhte Blutversorgung und das Feuchtblatt (Vagina) schwillt
an.
Der eigentliche Beschlag wird nach dem beschriebenen Treiben mehrfach
in kurzen Zeitabständen wiederholt. Ca. vier Tage stehen dem
Bock zum Beschlag zur Verfügung. Länger ist die Geiß
nicht brunftig. Während dieser Zeit steht der Bock bei der
Geiß und nur in Ausnahmefällen hat er mehr als eine zur
gleichen Zeit.
Nach dem Beschlag, wenn die Eier der Geiß befruchtet sind,
wandern diese in den Tragsack und wachsen dort innerhalb von ca.
2 Wochen zu einer Keimblase heran. Diese kann jedoch zunächst
mit dem Tragsack keine feste Verbindung eingehen und da gleichzeitig
kein Wachstumshormon ausgeschüttet wird, verbleibt sie in der
Nährflüssigkeit des Tragsackes für ca. viereinhalb
Monate. Erst dann, also im Dezember wird das Wachstumshormon ausgeschüttet
und die Keimblase kann sich einnisten. Das embryonale Wachstum beginnt
und dauert rund weitere fünf Monate, so daß die Kitze
dann im Mai bis Juni gesetzt werden.
Der Vorteil dieser verlängerten Tragzeit liegt auf der Hand.
Sowohl die Brunft als auch das Setzen der Kitz erfolgen in einer
Zeit voller Vegetation und damit in einer Zeit optimaler äußerer
Bedingungen.
Im Schnitt kann man sagen, daß eine Geiß ca. 67 Tage
nach dem Setzen brunftig ist. Bei den Schmalrehen scheint der Zeitpunkt
der Brunftfähigkeit von der körperlichen Konstitution
abzuhängen. Je stärker sie im Wildbret sind, um so früher
sind sie brunftig.
In der Regel werden zwei Kitze an einem klimatisch günstigen
Ort gesetzt. Die Kitze kommen sehend zur Welt und sind nach wenigen
Minuten zum erstenmal auf den Läufen. Dann folgen sie der Geiß
und werden in der Nähe des Geburtsortes an einem sicheren Platze,
zum Beispiel im hohen Gras, abgelegt. Die Geiß entfernt sich
dann, kommt aber gut fünfzehnmal am Tag zu ihrem Nachwuchs
zurück.
Die Kitz haben ein beiges, weiß gepunktetes Haarkleid und
kaum Körpergeruch. So sind sie vor Feinden optimal geschützt.
Schon nach sechs bis acht Tagen sind die Kitz in der Lage erste
grüne Blätter selbständig zu äsen. Es dauert
allerdings fast 3 Wochen, bis sie zum ersten Mal wiederkäuen
können.
In den ersten Wochen wird sowohl die eigenen, als auch die Losung
der Mutter aufgenommen. Man nimmt an, daß dies zum Aufbau
der Darmflora geschieht, sicher weiß man es aber nicht.
Trotz der Fähigkeit zur frühen selbständigen Nahrungsaufnahme
werden die Kitz lange gesäugt. In der Regel geschieht dies
bis in den November, gelegentlich sogar bis in den Dezember hinein.
>>> nach oben
Sinne
Die Sinnesleistungen des Rehwildes entsprechen denen aller Cerviden.
Das heißt, Rehwild vernimmt (hört) sehr gut, erreicht
aber hier bei weitem nicht die Leistungsfähigkeit zum Beispiel
des Fuchses. Auch kann es hervorragend riechen, steht allerdings
dem Schwarzwild um einiges nach.
Das Sehvermögen ist bescheiden, denn das Rehwild ist ein Bewegungsseher.
Bewegungslose oder sich nur sehr langsam und gleichmäßig
bewegende Objekte kann es nicht wahrnehmen. >>> nach
oben
Haarkleid und Haarwechsel
Wie bereits unter "Fortpflanzung" beschrieben,
tragen die Kitz ein beiges, weiß gepunktetes Haarkleid. Im
Laufe des Sommers verschwinden diese Punkte mehr und mehr, weil
das Sommerhaarkleid heranwächst. Bisweilen sind die Flecken
andeutungsweise bis in den Spätsommer hinein zu erkennen und
können so zur Unterscheidung zwischen einem starken Bockkitz
und einem schwachen Knopfbock beitragen. Erst im Winterhaar verschwinden
die Kitzflecken tatsächlich und vollständig.
Das Sommerhaar zeigt beim Rehwild eine hell-rostrote Färbung.
Die Färbung der Böcke erscheint im Sommer oft intensiver,
kraftvoller als die der Geißen.
Hervorgerufen wird die Färbung durch Farbpigmente in den Haaren.
Heute weiß man, da, die Färbung beim Rehwild verschiedene
Funktionen übernimmt. Zum einen bilden die eingelagerten Farbpigmente
einen Schutz gegen die Sonne und hier vor allem gegen die ultraviolette
Strahlung. Zum anderen schützen sie das Rehwild aber auch vor
Fressfeinden. Denn ein Teil von ihnen kann keine Farben sondern
nur schwarz-weiß erkennen. Kann man jedoch die Farbpigmente
im Haarkleid nicht erkennen, ergibt der verbleibende Farbeindruck
den selben, der entsteht, wenn man Grünpflanzen durch die "Schwarz-weiß-Brille"
betrachtet. Das heißt, das Reh verschmilzt im Auge des Freufeindes
mit seiner Umwelt. Das ist auch der Grund weshalb wir Menschen das
Rehwild nachts wesentlich schlechter als andere Tiere erkennen können,
denn auch wir können in der Dunkelheit nur schwarz-weiß
sehen.
Innerhalb eines Bestandes sind Farbunterschiede in der Regel relativ
gering. Bestände verschiedener Regionen können aber durchaus
Unterschiede in der Intensität und der Farbrichtung aufweisen.
In den Wintermonaten weist das Harrkleid des Rehwildes eine grau-braune
bis graue Färbung auf, wobei sie auf dem Rücken meist
dunkler und zur Bauchseite hin zunehmend heller ist. Durch Abbrechen
der Haarspitzen im Laufe des Winters nimmt der graue Farbeindruck
mit zunehmender Dauer des Winters zu. Auf Grund seiner größeren
Dichte und größeren Länge isoliert das Winterhaar
hervorragend.
Das Verfärben, also der Wechsel vom Winter- zum Sommerhaar
und umgekehrt erfolgt ab ca. Mitte April bzw. Mitte September. Der
Haarwechsel im Frühjahr verläuft deutlich auffälliger
als im Herbst, denn das Haar fällt büschelweise aus und
das betreffende Stück sieht dadurch doch recht "mitgenommen"
aus. Außerdem vollzieht er sich im Frühjahr deutlich
langsamer als im Herbst. Der genaue Zeitpunkt, zu dem der Haarwechsel
einsetzt, ist nach dem derzeitigen Erkenntnisstand witterungsabhängig,
so daß zum Beispiel ein kaltes Frühjahr den Zeitpunkt
weiter Richtung Mai verschiebt. Es gilt die Regel, daß junges
vor altem Rehwild verfärbt.
Besonders auffällig beim Rehwild ist der sogenannte Spiegel.
Hierbei handelt es um einen ausgedehnten weißen Fleck auf
dem "Hinterteil". Der Spiegel ist in seiner Form geschlechtsspezifisch.
So weist er beim weiblichen Rehwild eine herzförmige Form mit
einem herabhängendem Haarbüschel, der sogenannten Schürze
auf, beim Männlichen hingegen ist er nierenförmig und
hat keine Schürze. Auch der Spiegel unterliegt beim Haarwechsel
einer Farbänderung. So ist er im Sommerhaar rötlich-gelb
und klein, im Winterhaar aber hebt er sich durch fast strahlendes
Weiß von der übrigen Färbung ab und ist größer
als im Sommer.
Eine weitere Besonderheit ist die Gesichtszeichnung beim Bock. Hier
kommt es häufig zu einer weißen Färbung um die Augen,
der sogenannten Brille und einem weißen Nasenrücken,
dem Muffelfleck. Die Gesichtszeichnung ist individuell, sowohl in
Form als auch Ausprägung. Als Faustregel kann man feststellen,
daß die Umrisse mit zunehmendem Alter verwischen. Eine genaue
Alterbestimmung ist hierüber aber keinesfalls möglich.
Vielmehr ist es ein Indiz, das zusammen mit anderen Merkmalen vielleicht
einen Hinweis zu geben vermag. >>> nach
oben
Feinde
Im Gegensatz zum Schwarzwild kommen für das Rehwild noch natürliche
Feinde vor. Allerdings machen sich auch hier die Eingriffe des Menschen
in die Natur bemerkbar und so haben im Ergebnis nur die Kitze mit
natürlichen Feinden zu rechnen, weil große Raubtiere,
die dem ausgewachsenen Reh gefährlich werden können, nicht
mehr vorkommen.
An erster Stelle der natürlichen Feinde ist das Schwarzwild
zu nennen. Als Allesfresser verschmäht es ein abgelegtes Kitz
nicht. So ist es nicht verwunderlich, daß Rehwild die Nähe
der Sauen meidet und so hat ein hoher Schwarzwildbestand direkte
Auswirkungen auf den Rehwildbestand. Sei es durch tatsächliche
Dezimierung oder sei es durch Rückzug des Rehwildes.
Ein weiterer natürlicher Feind ist der Fuchs. Auch er geht
häufig an ein Kitz aber dies geschieht schon weitaus seltener,
als es beim Schwarzwild der Fall ist.
Einzig die Wiederansiedlung des Luchses könnte sich auf die
Bestandsentwicklung des Rehwildes auswirken. Da jedoch die Voraussetzungen
für die erfolgreiche Auswilderung des Luchses nur in wenigen
Regionen gegeben sind, wird er wohl in absehbarer Zeit in diesem
Zusammenhang keine Rolle spielen.
Insgesamt darf der Einfluss von Schwarzwild und Fuchs jedoch nicht
überbewertet werden. Beide Wildarten vermögen es selbst
bei höherem Vorkommen nicht, ernsthaft in den Bestand des Rehwildes
einzugreifend. >>> nach oben
Krankheiten
Es gibt eine ganze Reihe von Krankheiten und Parasiten, denen
das Rehwild ausgesetzt ist.
Außenparasiten wie Zecken und ähnliches kommen in großer
Zahl vor, haben jedoch in der Regel auf gesundes Wild keinen Einfluss.
Anders verhält es sich da mit den Innenparasiten, die ebenfalls
häufig vorkommen.
Vielleicht an erster Stelle ist hier die Rachenbremse zu nennen.
Die Rachenbremse setzt ihre Larven an warmen Sommertagen in den
Windfang (Nase) des Rehwildes ab. Dort setzen sie sich fest und
wandern dann im Herbst und Winter die Nasenhöhlen hinauf. Zu
diesem Zeitpunkt sind sie noch klein und werden in der Regel weder
vom Wild selbst noch vom Jäger registriert. Erst im Frühjahr
entwickeln sie sich zügig und erreichen eine Größe
von rund 3cm. Nun plagen sie das Wild sehr, das versucht sich ihrer
durch Husten und Niesen zu entledigen. Ein von Rachenbremsen befallenes
Stück ist in der Regel genusstauglich, weil die Insekten den
Nasen- Rachenraum nicht verlassen. Nur in Einzelfällen setzen
die Larven ihrem Wirt so sehr zu, daß dessen Gesamtkonstitution
leidet.
Weitere häufiger vorkommende Parasiten sind die Dasselfliege
sowie Leber- und Lungenwürmer, die je nach Befall geeignet
sind, dem Rehwild ernsthaften gesundheitlichen Schaden zuzufügen.
Die wichtigsten Infektionskrankheiten des Rehwildes sind Tollwut,
Maul- und Klauenseuche sowie Tuberkulosen. Auch Milzbrand kann vorkommen.
Insgesamt kommen diese Erkrankungen, die entweder für das einzelne
Stück Rehwild oder aber einen ganzen Bestand eine ernsthafte
Bedrohung darstellen können, eher selten vor. Trotzdem ist
ein waches Auge beim Begutachten des erlegten Stückes stets
angebracht.
Es ist sicherlich nicht falsch, wenn sich der Jäger immer wieder
mit entsprechende Literatur beschäftigt, um Veränderungen
an Organen des erlegten Wildes gegebenenfalls erkennen zu können.
>>> nach oben
Hege und Bejagung
Für die meisten Jäger in Deutschland spielt die Jagd auf
das Rehwild die größte Rolle. Im Gegensatz beispielsweise
zum Niederwild, das unter den Veränderungen in der Landwirtschaft
und der Landschaftspflege stark zu leiden hat, erweist sich das
Rehwild als "pflegeleicht". Zum völligen Ausbleiben
des Rehwildes aufgrund von Veränderungen im Biotop kommt es
praktisch nicht.
Nach wie vor steht das Rehwild jedoch im Spannungsfeld zwischen
Jagdausübung und Waldbewirtschaftung. Da es wie oben beschrieben
als Konzentratselektierer am liebsten frische Triebe äst, hemmt
es zum Beispiel das Wachstum von Nadelbäumen, indem es bei
den jungen Pflanzen die Terminaltriebe äst. Dies bedeutet jedes
mal mindestens ein Jahr Zeitverlust für den Waldbesitzer. Da
ein junger Baum über viele Jahre seiner Jugend dem Rehwild
als Äsung dient, kann sich der Verlust zu erstaunlichen Größenordnungen
summieren. Das Zurückdrängen des Wildes aufgrund menschlicher
Aktivitäten in kleine eng umgrenzte Ruhezonen tut ein Übriges.
Entsprechend ungern werden überhöhte Rehwildbestände
gesehen und so spielt die Aufnahme der Verbissschäden eine
bedeutende Rolle zur Ermittlung der Abschusspläne für
das Rehwild. Positiv erweist sich in diesem Zusammenhang der zunehmende
Übergang zu Naturverjüngungen bzw. zum sogenannten naturnahen
Waldbau, der auch Unterwuchs zulässt. Hier findet das Rehwild
entsprechend vielfältige Nahrung und der Verbiss fällt
nicht mehr so sehr ins Gewicht.
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Gleichzeitig bietet der immer dichter
werdende Unterwuchs dem Rehwild Zuflucht vor den in der Natur
immer aktiver werdenden und Erholung suchenden Menschen.
Gezielte Maßnahmen zur Biotopgestaltung und somit Lebensraumerhaltung
für das Rehwild müssen vom Jäger nur selten ergriffen
werden. Eine der wichtigsten Maßnahmen ist sicherlich
die Kitzrettung bei der ersten Maht der Wiesen, um zu verhindern,
daß die abgelegten Kitze, die bei einer sich nähernden
Gefahr nicht flüchten, sondern sich auf ihre Tarnung und
Geruchlosigkeit am Boden kauernd verlassen, von den Mähmaschinen
erfasst werden können. |
In entsprechend stark durch Erholungssuchende
belasteten Revieren ist es sicherlich sinnvoll mittels gezielter
Pflanzung von dichten Sträuchern etc. Teilflächen für
Spaziergänger und Radfahrer unattraktiv zu machen und somit
Ruhezonen für das Wild zu schaffen. Ist das Nahrungsangebot
aufgrund menschlicher Eingriffe eingeschränkt, ist es empfehlenswert
diesen Verlust durch die gezielte Anlage von Wildwiesen an geschützten
Stellen auszugleichen.
Die Fütterung in Notzeiten spielt heute in den meisten Revieren
nur noch eine untergeordnete bis überhaupt keine Rolle mehr.
Dies liegt zum einen daran, daß sich die öffentliche
Diskussion hier gegen die Fütterungen gewandt hat, zum anderen
liegt es aber auch daran, daß klimatisch bedingte Notzeiten
seit einigen Jahren eigentlich nicht mehr vorkommen. Ausgenommen
hiervon sind die entsprechenden Hochlagen der Gebirge, in denen
nach wie vor große Schneehöhen und damit Notzeiten für
das wild vorhanden sind. Sicherlich ist eine Notzeit ein natürlicher
Zustand, mit den entsprechenden natürlichen Auswirkungen auf
den Bestand einer Wildtierpopulation. Auf der anderen Seite darf
aber nicht übersehen werden, welche Auswirkungen zum Beispiel
Skifahrer, Langläufer und der entsprechende maschinelle Einsatz
zum Präparieren der Pisten und Loipen haben. Jede so beim Wild
ausgelöste und eigentlich nicht vorkommende Fluchtreaktion,
kostet gerade in Notzeiten, in denen das Wild möglichst wenig
Aktivität entfaltet, überlebenswichtige Energiereserven.
Hier ist der Ausgleich durch entsprechende Fütterungseinrichtungen
durchaus vertretbar und wünschenswert. Allerdings ist hierbei,
was die Zusammensetzung des Futters anbelangt, auf die besonderen
Bedürfnisse des Rehwildes zu achten.
Entsprechend seiner auch wirtschaftlichen Bedeutung (Verkauf des
Wildbrets) sind die Meinungen über die Auswirkungen der verschiedensten
Bejagungsmethoden entsprechend vielfältig. Häufigste Art
der Bejagung ist der Einzelansitz in den Morgen- bzw. Abendstunden.
An zweiter Stelle rangieren die zum Winter hin beginnenden Drückjagden.
Die Jagd auf das Rehwild richtet sich natürlich nach den gesetzlichen
Rahmenbedingungen, allerdings ergeben sich innerhalb dieses Rahmens
klare Perioden, die vor allem von den Aktivitäten des Rehwildes
bestimmt werden und deren Beachtung es ermöglichen die jagdlichen
und waldbaulichen Ziele mit einem möglichst geringen Jagddruck
umzusetzen. An dieser Stelle möchte ich anmerken, daß
ich die häufig geäußerte Meinung, den Jagddruck
dadurch zu nehmen, daß nur durch winterliche Drückjagden
der Abschuss erfüllt wird, für nicht praktikabel halte.
Denn für eine Drückjagd braucht man einen ganzen Tag,
also Urlaub oder das Wochenenden und man braucht vor allem entsprechend
viele Personen. Und wer zur Drückjagd des Nachbarn geht, kann
bei sich nicht jagen. Mit anderen Worten, es ist schlichtweg aus
zeitlichen und organisatorischen Gründen undurchführbar.
Doch zurück zu den wesentlichen Jagdperioden.
Mit Beginn des Mai sind die Möglichkeiten für die Bejagung
des weiblichen Rehwildes hervorragend, denn die Bejagung der Schmalrehe,
also der Kitze des Vorjahres ist zulässig und sie sind, weil
sie eben schmal und nicht trächtig sind, leicht von den Geißen
zu unterscheiden. Außerdem sind sie weiter im Haarwechsel
als die Geißen oder haben ihn sogar bereits abgeschlossen.
Günstiger ist die Gelegenheit zum Eingriff in die weibliche
Jugendklasse eines Bestandes das ganze Jahr über nicht mehr.
Spätestens ab Mitte Mai wird die Sache jedoch kritischer, weil
damit gerechnet werden muß, daß das vermeintliche Schmalreh
doch eine Geiß ist, die bereits gesetzt hat. Viele Jäger
stellen daher ab Ende Mai die Bejagung des weiblichen Rehwildes
ganz ein, denn zu diesem Zeitpunkt ist auch der Fortschritt im Haarwechsel
kein verlässliches Merkmal mehr.
Es ist daher wichtig zu wissen, welche Merkmale eine Geiß
von einem Schmalreh unterscheiden. Am wichtigsten ist der Blick
von hinten. Eine Geiß bildet ein von hinten deutlich zu erkennendes
Gesäuge aus, die sogenannte Spinne. Bei einem Schmalreh fehlt
diese naturgemäß. Es gibt aber noch weitere Merkmale
bzw. Verhaltensweisen, die es dem erfahrenen Jäger ermöglichen,
selbst im Juni eine sichere Unterscheidung vorzunehmen. Schmalreh
schließen sich gerne ihrem Geschwister also dem Jährlingsbock
an bzw. werden von einem älteren Bock angenommen. Stehen also
im Juni männliches und weibliches Rehwild beisammen, so ist
das weibliche ein Schmalreh. Ziehen zwei weibliche Rehe zusammen,
so sind beide mit größter Wahrscheinlichkeit Schmalrehe,
denn eine führende Geiß akzeptiert kein Schmalreh, also
das Kitz des Vorjahres als unmittelbare Begleitung.
Ab Mitte Mai bis ca. Mitte Juni steht die Jagd auf den Bock im Vordergrund.
Wie oben beschrieben sind die Böcke in dieser Zeit sehr aktiv
und der Jäger hat entsprechend häufigen Anblick. Untersuchungen
haben gezeigt, daß die Stärke des Gehörns bei der
Wahl der zu streckenden Stücke kein Kriterium sein kann. Ein
Bock mit schwachem Gehörn hat dies nicht zwangsläufig
ein Leben lang. Vielmehr sollte das Augenmerk auf der Gesamtkonstitution
und der Altersstruktur des Bestandes liegen. Auch hier gilt die
generelle Faustregel, daß die größten Eingriffe
in der Jugendklasse vorzunehmen sind, während die mittelalten
Stücke geschont werden und der verbleibende Abschuss über
die reifen bis alten Böcke getätigt wird.
Gegen Ende Juni lässt
die Aktivität des Rehwildes schlagartig nach und es empfiehlt
sich eigentlich, um den Jagddruck und somit die Beunruhigung
im Revier gering zu halten, gar nicht zur Jagd zu gehen. Ende
Juli kommt es dann zur Blattzeit und im Rehwildrevier zur
spannensten Jagdzeit, denn das Wild ist nun vor allem tagaktiv
und der jagdliche Erfolg kann vom Jäger in ungewöhnlich
hohem Maße beeinflusst werden, indem er die richtigen
Stellen, auch jenseits der Hochsitz aufsucht und mittels Blatten
(Nachahmen des Fieplautes des weiblichen Rehwildes), den Bock
bis auf wenige Meter an sich heran locken kann. Nie wieder
im Jahr wird der Jäger einen so guten Überblick
über die in seinem Revier lebenden Böcke erhalten
und so manchen alten Recken nur während dieser Tage zu
Gesicht bekommen. |
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Nach der Blattzeit verschwindet das Rehwild
wieder für einige Wochen von der Bildfläche. In der Regel
sollte bis zum Ende der Blattzeit auch der Abschuss des männlichen
Wildes erledigt sein.
Ab September, wenn die Jagd auf weibliches Rehwild zugelassen ist,
muß beachtet werden, daß die Kitze noch ihrer Mutter
bedürfen. Der Abschuss einer führenden Geiß muß
daher unterbleiben. Statt dessen ist zu diesem Zeitpunkt bereits
gut zu erkennen, welche Kitze in der körperlichen Entwicklung
hinterher hinken und entsprechend gestreckt werden sollten. Erst
ab Anfang November sind die Kitze soweit, daß der Verlust
der Mutter mit Sicherheit keine Lebensgefahr mehr bedeutet. Allerdings
sind solche Kitze im kommenden Frühjahr in der Regel körperlich
etwas schwächer. Völlig unproblematisch wird der Abschuss
der Geiß erst im Dezember. Grundsätzlich aber sollte
der verantwortungsbewusste Jäger erst die Kitze und dann die
Geiß erlegen, nie umgekehrt. Da sich der Stoffwechsel des
Rehwildes wie oben geschildert im Winter um rund 50% verringert,
sollte die Bejagung des Rehwildes nach Möglichkeit im Dezember
beendet sein. So erhält das Wild in den folgenden Monaten die
Ruhe, die es benötigt, um den Winter und damit die mehr oder
minder große Notzeit physisch so gut als möglich zu überstehen.
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Literaturempfehlungen
Neben den einschlägigen Lehrbüchern zur Jägerprüfung,
die einen ersten Abriss der Thematik vermitteln möchte ich
folgende Bücher empfehlen:
„Das Rehwild“ von Ferdinand von Raesfeld und A.H. Neuhauis/
K. Schaich, erschienen im Paul Parey Verlag
"Rehwild, Biologie, Hege, Jagd" aus der Reihe Wild und
Hund Exklusiv
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