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/ FAUNA >>> NATURSPUREN >>> Rehwild
Geht man mit offenen
Augen durch die Natur, gibt es überall kleine Hinweise zu entdecken,
die Auskunft darüber geben, was sich in den vergangenen Stunden
oder Tagen dort abgespielt hat, welche Tiere einen bestimmten Ort
zu welchem Zweck aufgesucht haben.
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Ohne Kenntnis
darüber, welches Ereignis welche Spuren in der Natur
hinterläßt, bleiben diese den meisten Menschen
verborgen.
Im folgenden möchte ich daher einige
dieser Spuren und Zeichen vorstellen. Wenn Sie auf die kleinen
Bilder klicken, werden sie vergrößert und die Details
sind besser zu erkennen.
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Die auffäligsten
Spuren des Rehwildes lassen sich im Frühjahr ab Anfang
April und noch einmal Ende Juli/ Anfang August finden. In
dem Artikel über das Rehwild finden sie ausführliche
Informationen über das jahreszeitlich verschiedene Verhalten
unserer häufigsten Schalenwildart.
Über den Winter haben die Böcke ein neues Gehörn
geschoben, das von einer Haut, die es nicht nur schützt,
sodern auch mit Nährstoffen versorgt, umschlossen ist.
Zu Beginn des Frühjahres ist das Gehörnwachstum
abgeschlossen und der Bast (Haut um das Gehörn) stirbt
ab. Um die Haut vom Gehörn zu entfernen, reiben die Böcke
dieses an jungen Bäumchen. Dabei wird meist die Rinde
abgescheuert und hängt in Fetzen an den dünnen Stämmchen.
Gleichzeitig erhält das eigentlich fast weiße Gehörn
des Rehbockes durch die Säfte der Pflanzen seine spätere
Färbung. Somit ist die Färbung des Gehörns
in ihrer Intensität auch abhängig vom Lebensraum
des Rehwildes. |
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Eine weitere
Funktion des sogenannten Fegens besteht im Markieren des Revieres,
das damit ebenfalls vorgenommen wird. Das ist auch der Grund,
weshalb erneut vermehrtes Fegen Ende Juli/ Anfang August auftritt,
wenn die Blattzeit beginnt (Brunft des Rehwildes).
Abgesehen von den beiden Hauptzeiträumen
fegen Böcke im Laufe des Jahres immer wieder, um Ihr
Revier gegenüber Artgenossen deutlich zu machen.
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